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Nationalpark Madidi

 

Wenige Kilometer östlich von La Paz fällt die Kordillere steil ab und geht langsam in das fast flache Amazonastiefland über, in dem ganzjährig tropische Temperaturen herrschen. Der wichtigste Ort am Rande des Nationalparks Madidi ist Rurrenabaque, etwa 200 Kilometer nordöstlich von La Paz.

Rurrenabaque liegt am Río Bení, über dem gerade die Sonne untergeht.

Einige Kilometer stromaufwärts findet man eine eigentümliche "Kerbe" in der Bergkette.

Nach indianischer Überlieferung fiel einige Jahrzehnte vor Ankunft der Spanier ein leuchtender Feuerball vom Himmel und hinterliess diese Einbuchtung. Wissenschaftliche Hinweise für einen Meteoriteneinschlag sind allerdings bislang nicht bekannt.

Petroglyphen am Río Bení. Man vermutet, dass sie für genaue Wasserstandsmessungen gedient haben könnten.

Etwa 30 Kilometer stromaufwärts mündet der Río Hondo in den Río Bení, an dem wir unseren Lagerplatz aufschlagen.

Übernachtet wird in Zelten, in denen ein gutes Moskitonetz das wichtigste Qualitätskriterium ist, denn es wimmelt nur so von stechenden und saugenden Insekten, die offenbar Touristen den Einheimischen vorziehen ...

Auch im Regenwald kann für ein fast schon luxuriöses Mahl gesorgt werden ...

Im Moment (September) führt der Fluss Niedrigwasser. In der Regenzeit kann der Pegel jedoch um mehrere Meter ansteigen.

Amazonischer Sonnenuntergang.

Trotz ansonsten üppigen Pflanzenwachstums sind die Flussufer nur spärlich bewachsen, da nur wenige Pflanzen die variablen Wasserstände ertragen.

Hier beispielsweise eine Art Zyperngras, die in unseren Breiten für teures Geld in Blumenhandlungen zu erstehen sind...

Mimose.

Wanderung im Regenwald. Die leichter erreichbaren Gegenden (also nicht allzu weit vom Fluss entfernt) sind auch hier nur mit Sekundärwald bewachsen, wurden also schon einmal landwirtschaftlich genutzt.

Der Sekundärwald entspricht am ehesten dem landläufigen Bild des "Dschungels" mit dichtem Unterwuchs, üppigen Grünpflanzen und schwer durchdringlich.

Im echten Primärwald hingegen sind die Baumkronen so dicht, dass nur sehr wenig Licht bis zum Boden dringt und daher auch kaum Pflanzen am Boden zu finden sind.

Im Sekundärwald findet man auch verschiedene Blütenpflanzen am Boden, wenngleich sich das meiste Leben auch hier in den Baumwipfeln abspielt.

Oft findet man farbenfrohe Schmetterlinge ...

... oder andere interessante Insekten - Hauptsache sie stechen nicht !

Mit fast mathematischer Präzision hat ein Insekt sich an diesem Blatt gütlich getan.

Erdhöhle eines Armadillo (Gürteltier). Trotz mehrfachem Ersuchen wollte der Bewohner allerdings nicht persönlich zum Fototermin erscheinen ...

Viele der Baumriesen weisen breite Stützwurzeln auf, die einen zusätzlichen Halt bieten.

Manche Bäume wie dieser Kapokbaum sind mit spitzen Stacheln bewaffnet.

Die Liane "estrangulador" (Baumwürger) ist meist so fest am Baum verankert, dass man sie für die aus Tarzan-Filmen hinlänglich bekannten Vergnügungen bedenkenlos einsetzen kann.

Platanillo ...

... und andere Blütenpflanzen, deren Namen mir leider nicht bekannt sind.

Einige Meter vom Fluss entfernt findet sich eine kleine Ansiedlung mit tropischen Nutzpflanzen.

Reis, der auch in nicht überfluteten Feldern prächtig gedeiht.

Ananas, die allerdings noch einige Monate bis zur Reife benötigt.

Baum-Chili.

Papayabaum.

 

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Letzte Änderung: 23.2.2004