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San Agustín

Nahe der Quelle des Río Magdalena, einem der größten Flüsse Kolumbiens, liegt die archäologische Zone von San Agustín. Eine rätselhafte Kultur hat große Steinfiguren und Gräber hinterlassen, über deren Bedeutung nach wie vor sehr wenig bekannt ist.

In weiten Teilen Kolumbiens wird zwischen 1000 und 2000 m Seehöhe Kaffee angebaut, wodurch Kolumbien der zweitgrößte Kaffeeproduzent weltweit (nach Brasilien) ist. Es handelt sich hierbei ausschließlich um Arabica-Sorten, die oft außergewöhnlich hohe Qualitäten aufweisen.

Steinfiguren in San Agustín
Die Figuren sind zwischen 2000 und 4000 Jahre alt und wurden an verschiedenen Standorten der Umgebung gefunden. Über die genaue Bedeutung ist wenig bekannt, es sind jedoch sehr oft Tierfiguren zu erkennen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Jaguar zu, der offenbar als schöpferische, aber auch zerstörende Kraft verehrt wurde.

Die meisten Monumente wurden an ihren Fundorten belassen und in der Form von Parks der Öffentlichkeit zugänglich gemacht

Abgesehen vom Verlust der Bemalung sind die meisten Figuren für ihr hohes Alter erstaunlich gut erhalten und weisen eine fast lebendigen Gesichtsausdruck auf

In ganz Lateinamerika sind Stände weitverbreitet, die ein oder zwei Gerichte (z.B. Fleischspieße) als Imbiss frisch zubereiten

Im Dorf San Agustín
Trotz der einfachen Häuser und staubigen Straßen bildet die traditionelle Dorfarchitektur Lateinamerikas einen wohltuenden Kontrast zu den Hochhausschluchten lateinamerikanischer wie europäischer Großstädte.

Die wichtigsten Figuren sind auf 3 Orte verteilt. Neben dem archälogischen Park nahe dem Dorf San Agustín sind dies das Alto de las Piedras und das Alto de los Idolos, in dem sich die hier abgebildete Figur (insgesamt 7 m hoch !) befindet.

Möglicherweise als Grabwächter dienten kleinere Figuren im Alto de los Idolos, die meist einen besonders eindrucksvollen Gesichtsausdruck aufweisen.

Diese Figur "Doble-Yo" (bedeutet "doppeltes Ich") zeigt am deutlichsten die bei vielen Figuren anzutreffende Einheit zwischen einer menschlichen und einer tierisch-dämonischen Figur und spiegelt vermutlich die "normale" und die zweite Wirklichkeit wider, zwischen denen der Schamane vermittelt.

Die Figur könnte aufgrund des Messers mit den sicherlich auch in dieser Kultur praktizierten Menschenopfern in Zusammenhang gebracht werden. Interessant sind auch die Fangzähne, die das Wesen des Jaguars ins Spiel bringen.

Neben den eindrucksvollen Statuen und Gräbern weist die Region von San Agustín auch eine wildromantische und zerklüftete Landschaft auf, die von dichter Vegetation (vor allem Grasland und Gebüsch) bedeckt ist.

 

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Letzte Änderung: 23.2.2004