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Reisen
Die meisten Menschen schätzen es, zumindest einmal im Jahr den Alltag hinter sich zu lassen und sich auf eine Urlaubsreise zu begeben. Aber spätestens in der Frage "Wohin ?" und "Wie ?" scheiden sich die Geister.

Mich persönlich zieht es seit geraumer Zeit immer wieder nach Lateinamerika, da mich die tropische Umgebung, aber auch das gesamte kulturelle Umfeld einfach faszinieren. Dabei kommt mir bestimmt entgegen, dass ich ganz akzeptabel Spanisch und auch etwas Portugiesisch spreche - eine Individualreise in diese Gegenden nur mit Englischkenntnissen ist zwar sicherlich möglich, aber mühsam und bereitet wohl viel weniger Vergnügen.

Aber auch im bevorzugten Reisestil unterscheide ich mich von vielen anderen Menschen - am liebsten organisiere ich meine Reisen selbst und bin bevorzugt alleine unterwegs. Man trifft ohnehin ständig nette Leute unterwegs, ist aber nicht darauf angewiesen, dieselben Ziele zu besuchen, wenn man sich einmal nicht einig sein sollte. Vielleicht ist es aber auch der enorme Kontrast zum "normalen" Leben zuhause, wenn man manchmal wochenlang kein Wort Deutsch hört oder spricht ...

Darüber hinaus ist mein Eindruck, dass man durch derartige Reisen in ärmere Länder auch für die Persönlichkeit sehr viel gewinnt - im Gegensatz zu einer Gruppenreise, in der man meist mit Mitteleuropäern zusammen ist, verbringt man bei Individualreisen freiwillig oder auch zwangsläufig sehr viel Zeit mit Einheimischen und gewinnt damit viel mehr Einblick in die dortigen Verhältnisse, als man es je aus Reiseführern, Dokumentationen etc. erhalten könnte.

Mich persönlich hat im Kontakt mit Südamerikanern am meisten beeindruckt, dass die Menschen dort trotz viel geringerem Einkommen und oft deutlich sichtbarer Armut offenbar viel glücklicher leben als wir Mitteleuropäer. Am Anfang ist es fast ungewohnt, wenn man in einen Bus oder ein anderes öffentliches Verkehrmittel einsteigt und Leute ohne besonderen Grund lächeln sieht - in Wien jedenfalls habe ich dies noch nie erlebt. Dementsprechend ist die Umstellung auf "europäische" Verhältnisse nach der Rückkehr meist viel schwerer als die Anpassung beim Beginn der Reise.

Natürlich ist aber auch für den Touristen nicht immer alles eitel Wonne: Chaotische Organisation, eine - zumindest in manchen Ländern - sehr hohe Kriminalitätsrate etc. machen nicht selten alltägliche Tätigkeiten zum Abenteuer mit ungewissem Ausgang; aber vielleicht ist gerade das einer der Reize dieser Reisen ...


Im folgenden findet ihr einige Bildberichte meiner bisherigen Reisen nach Südamerika:

Brasilien (September / Oktober 1995)

Peru und Bolivien (September / Oktober 1997)

Kolumbien (August / September 1998)

Venezuela (September 2000)

Nordchile und Bolivien (September 2002)

Kaiman im Pantanal, Brasilien


Überflutete Landschaft in Los Llanos, Venezuela


Islas Rosario bei Cartagena, Kolumbien


Lama vor Machu Picchu, Peru


Kirche in San Pedro de Atacama, Chile