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09.09.2006 - Kategorie(n): Konsumenten

Es war einmal ... ein unmögliches Möbelhaus aus dem hohen Norden, das es geschafft hat, frischen Wind in die Branche zu bringen. Nur - wie alle Märchen - ist das lange, lange her. Inzwischen wähnt man sich als Kunde als lästiges, aber nun mal unvermeidliches Übel. Man möge doch seine Waren nehmen, brav an der Kasse bezahlen, aber die Mitarbeiter danach nie wieder belästigen ...

Support - what's that ?

Im Rahmen der Renovierung meines Hauses habe ich das Erdgeschoß nahezu komplett mit IKEA-Möbeln eingerichtet. Da eine Glastür eines Regals (Mod. DOCENT) zu Bruch gegangen war und die Serie seit einem Jahr nicht mehr im Programm ist, bat ich den Kundendienst zwei Mal (telefonisch und e-mail) um Unterstützung. Die freundliche, aber klare Antwort war jedesmal "Tut uns leid, wird nicht mehr produziert, es gibt nichts mehr, wir können Ihnen nicht weiterhelfen". Meine Bitte, nach Restbeständen zu recherchieren oder ob es baugleiche Türen neuerer Modelle gibt oder Vergleichbares - was eben ein kundenorientiertes Unternehmen auszeichnet - wurde nicht einmal ignoriert.

Große Firma - schlechte Ware ?

Aber auch die seinerzeit hochgelobte Qualität ist offenbar stark zurückgegangen. Bei meinen Möbeln haben sich schon bald unerwartete Probleme gezeigt, z.B. hässliche Sprünge im Holz des Esstisches (NYDALA), absplitternde Umleimer bei der Küchenarbeitsplatte (PRÄGEL) oder eine extrem kratzempfindliche Oberfläche beim Schreibtisch (EFFEKTIV). Die Antwort hier: "Als weltgrößtes Möbelhaus haben wir so große Mengen, da kann es schon mal zu Mängeln kommen". Der freundliche Hinweis auf die "großzügigen Umtauschmöglichkeiten" hilft natürlich nicht viel, wenn die Arbeitsplatte nach mühseliger Säge- und Montagearbeit fix montiert ist oder die Gewährleistungsfrist für den Tisch gerade abgelaufen ist.

Bald ist wieder KNUT !

Mir fällt der Fernsehspot ein, in dem Leute ihre alten Weihnachtsbäume aus dem Fenster werfen, um Platz für neue Möbel von IKEA zu schaffen. Sollte ich jemals Gegenstände aus dem Fenster werfen, werden es aber eher die IKEA-Möbel sein, die den Weg der Schwerkraft gehen ...


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